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Was bedeutet Gemeinschaft in einer sich rasch verändernden Welt?

Unsere Gesellschaft krankt daran, dass jeder Einzelne für sich der Meinung ist, er / sie wisse genau, was „alle anderen“ denken, meinen oder wollen. Besonders schwierig ist diese Vor-Annahme bei Kommunen mit heterogener Zusammensetzung. Die noch junge Stadt Waldkraiburg mit ihren über 100 ansässigen Nationalitäten macht sich gerade auf, Gemeinschaft herzustellen – in einer Zeit in der „alte Gruppen“ auseinanderfallen und das Ehrenamt keinen Nachwuchs findet. Die Corona-Zeit erschwert zusätzlich das WIR-Gefühl.

Das Moderatorinnen-Duo Gisela Goblirsch (im Bild rechts) und Kathrin Leppla begleitete den Prozess. Hier ein Presseauszug (Erika Fischer, OBV) am 24. Juni:

„Wir werden jetzt Diskussionsstoff für viele Jahre haben“, prophezeite Bürgermeister Robert Pötzsch schon in seinen einleitenden Worten. „Die Idee, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, leider ausgelöst durch die Anschlagsserie, macht Sinn. Jedes Jahr verlassen etwa 2000 Personen unsere Stadt, aber auch 2000 neue und damit 2000 neue Sichtweisen kommen wieder dazu.“ In Waldkraiburg mit inzwischen mehr als 100 Nationalitäten gebe es zwar vielfältige Treffen, Veranstaltungen und Aktionen. Doch um dies alles auf die Reihe zu bringen und Gemeinschaft gestalten zu helfen, führten die beiden Moderatorinnen Katrin Leppla aus Wien und Gisela Goblirsch aus München durch die Nachmittage.

Hier gehe es nicht darum, Arbeitseinsätze zu planen, sondern eigene Ansichten einzubringen, „zu erzählen, was für mich persönlich Gemeinschaft ausmacht“, meinte Gisela Goblirsch. „Gedanken sind wie Geschenke. Sie werden in den Gruppen ausgetauscht“, behauptete zu Recht Karin Leppla…“

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