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Podiumsdiskussion auf der KWF-Tagung 2016

Kommunikation war 2016 das Schwerpunktthema auf Europas größter Fachmesse für Wald- und Forstwirtschaft in Roding. Kommunikation zwischen den Verbänden der Forstwirtschaft ebenso wie zwischen Waldserviceunternehmen, Waldbesitzern und Waldfreizeitnutzern. Prof. Jörn Erler (TU Dresden) diskutierte mit Gisela Goblirsch „pr-competence“, Markus Brunner „Waldschweiz“, Dr. Ralf Straußberger „BUND“ und Philipp Bahnmüller „Bayerische Staatsforsten“.  Bild: Tanzende Ameisen als fleißige Botschafter für den Wald.

Die Schwierigkeiten der Kommunikation bestehen zum einen darin, dass die Verbände gemeinsam keine Vorstellung davon haben, wie sich die gesamte Waldbranche in der Zukunft ausrichten will. So verfolgt jeder Verband Eigeninteressen, die in der Summe, bei den Nicht-Waldprofis, in der Bevölkerung, bei den Waldnutzern und -Spaziergängern zum Teil als bedrohlich wahrgenommen werden. „Information ist, was ankommt“ und es kommt in der Bevölkerung vor allem die Diskussionsbeiträge der NGOs zu diesem Thema an. Was diejenigen zu sagen haben, die ihre Wälder seit Generationen bewirtschaften, bleibt außen vor.  So sind Missverständnisse und Verteidigungsstrategien, Verletztheiten und Unverständnis vorprogrammiert.

Es wird höchste Zeit, dass sich diejenigen zusammenraufen, denen der Fortbestand unserer Wälder am Herzen liegen. Sonst wird viel zu viel Energie in den Kampf gegeneinander gesteckt, anstatt sich gemeinsam zu überlegen, wie Eigentum der Waldbesitzer, Nutzungserlaubnis der Spaziergänger und wirtschaftliche Zwänge in ein verantwortungsvolles Miteinander münden können.

ggb

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