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Neues Interview: Warum Kommunen kommunizieren müssen.

Aufgenommen wurde es als Webinar anlässlich „100 Jahre BVS“ Das Interview geht einigen Fragen nach.
Hier geht´s zum Video auf youtube
Hier geht´s zum Videos bei der BVS

Unter anderem:
Warum müssen Kommunen mit den Bürgern Kontakt halten?

1) Weil sich die Rolle der Verwaltung ändert. Es existieren leider ziemlich viele Zerrbilder in der Öffentlichkeit. Bürger machen keinen Unterscheid mehr zwischen politischer Ebene und Verwaltung. Das ist gefährlich. Für alle Beteiligten. Außerdem ist es ein Irrweg von „Kunden“ zu reden“.
Bürger sind der eigentliche Souverän und kein „Kunde“ einer Verwaltung. Nur gemeinsam können sinnvolle Regeln aufgestellt und eingehalten werden. Jeder Erfolg in der kommunalen Entwicklung, ist in irgendeiner Form Ausdruck des Bürgerwillens.


2) Weil ein völlig überzogenes Anspruchsdenken der Bürger entstanden ist. Bürger*innen haben Rechte, aber sie wissen oft nicht, wo diese Rechte enden und wo ihre Verantwortung beginnt. Die Folge ist: Verwaltungen leiden. Außerdem haben Bürger Vertrauen verloren, weil sie viel zu wenig über Verwaltung wissen. So entsteht der viel zitierte Dunning-Kruger-Effekt: Je weniger ich weiß, desto ungenierter stelle ich Behauptungen auf.

3) Kommunen müssen informieren (Informationspflicht)Kommunen sind ihren Bürgern Rechenschaft schuldig. Sie müssen mit Geld ordnungsgemäß und mit Augenmaß umgehen. Aber die Themen, die bewältigt werden müssen sind umfangreich und nicht so simpel, als dass es leicht wäre, alle Aspekte zu kommunizieren. Dennoch: Die Bürger müssen wissen, wofür was genau gemacht wird. Kommunen müssen ihre Arbeit kommunizieren – möglichst verständlich.

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