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Training

Kommunen brauchen Fotos für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie nutzen Bilder auch für Dokumentationen der Verwaltungsarbeit, in Broschüren und Flyern. Doch was muss die Kommune, die öffentliche Hand dabei beachten?

Wer Menschen fotografiert, erhebt deren Daten! Somit gilt bei aller Fotografie und Dokumentation die DSGVO! Außerdem haben Menschen Persönlichkeitsrechte, Fotografen haben Urheberrechte, Nutzer und Agenturen verfügen über Lizenzrechte. Außerdem spielen beim Fotografieren eventuell auch das Hausrecht und das Sachenrecht eine Rolle.

Wer Fotos zugeliefert bekommt, muss dafür Sorge tragen, dass alle relevanten Gesetze und Verordnungen und die Lizenzkette lückenlos eingehalten werden. Auch die Fotosuche im Internet führt zu manchen Fallen und es sind Abmahner und Tricksereien aller Art unterwegs.

Sie wollen mehr dazu wissen? Auch hierzu gibt es Seminare und Vorträge bei folgenden Seminaranbietern:

  • Schulen der Dorf- und Landentwicklung in Thierhaupten und Plankstetten (SDL)
  • Bayerische Verwaltungsschule im Lehrgang „Referent*in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (BVS)“
  • Bayerische Gemeindezeitung (GZ-Akademie)
  • inhouse-Schulungen für ganze Kommunalverwaltungen, Landkreise, Vereine und Organisationen können über training(at)pr-competence gebucht werden. (Fragen Sie nach unseren Konditionen)

Das Gemeindeblatt, das Amtsblatt oder die Stadtzeitung ist ein wesentlicher Teil der Kommunikation von Kommunen. Wie darf oder soll ein solches Blatt aussehen? Welchen Einfluss hat das sog. „Crailsheimer Urteil“ (BGH vom Dezember 2018)? Wie wirkt sich das Urteil in nachfolgenden Urteilen auf die gesamte Öffentlichkeitsarbeit von Kommunen aus? Auch wenn inhaltlich einiges eingeschränkt ist, ist ein solches Blatt unbedingt notweendig, um einerseits dem Informationsgebot der Kommunen nachzukommen und andererseits einem Meinungsdiktat einiger öffentlicher Medien entgegenzuwirken. Lokalberichterstattung findet in vielen Landesteilen nicht mehr statt, doch die Bürger*innen haben ein Recht darauf, zu erfahren, wo ihre Steuergelder hinfließen und was genau die Verwaltung tut.

Deshalb ist ein Gemeindeblatt so dringend nötig!

Vorträge und Seminare zu dem Thema finden mehrmals jährlich bei folgenden Anbietern statt:

  • Schule der Dorf- und Landentwicklung im Kloster Thierhaupten (SDL Thierhaupten)
  • School of good governance im Kloster Plankstetten (SDL Plankstetten / Berching)
  • Bayerische Verwaltungsschule (im Lehrgang „Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (BVS)“
  • Bayerische Gemeindezeitung – GZ-Akademie (online-Vorträge)

Anmeldungen bitte bei den oben genannten Bildungsanbietern
Die Seminare oder Vorträge können auch inhouse gebucht werden bei training(at)pr-competence.de

„Tue Gutes und rede darüber“ reicht nicht mehr aus, wenn es um kommunale Projekte geht. Längst ist das entscheidende Kriterium des Erfolges der Umgang mit den Bürgern und die grundsätzliche Akzeptanz der Tatsache, dass Bürger den Dialog zum Projekt brauchen und einfordern.

Kommunale Projekte sind (fast immer) groß – bzw. werden von der Bevölkerung als „groß“ wahrgenommen. Der Kindergarten erscheint relativ klein gegenüber dem Bau eines Bürgerhauses – auch wenn beide das Gemeindesäckel deutlich strapazieren. Der Kindergarten wird maximal von den direkten Nachbarn kritisiert (Nimby-Effekt = not in my backyard), die nicht die Notwendigkeit in Frage stellen, wohl aber den Standort torpedieren. Das Bürgerhaus dagegen ist eine Planung, die kaum auf Forderung der Bürger hin geschieht, sondern aus Vernunftsgründen seitens der Politik in Angriff genommen wird. Von besonderer Bedeutung ist der Bau eines Rathauses. Hier wird „für die Verwaltung“ viel zu viel Geld ausgegeben – oft jedenfalls sehen es die Bürger so.  Warum missgönnen die Bürger den „anderen“ das neue Haus? In aller Regel, weil sie keine Ahnung haben, wieso ein Neubau sinnvoll ist.

Hier muss man einfach ausgiebig kommunizieren! Welche Größe ein Projekt für die Bürger hat, wird von der Bevölkerung definiert: Sind die Effekte aus dem Projekt sichtbar (im täglichen Leben)? Oder sind die Effekte spürbar (im Alltag des Einzelnen)? Bedeutet das Projekt möglicherweise Einschränkungen für den einzelnen Bürger? Und: Wann zeigt sich der Effekt? (direkt oder mit Verzögerung?) Je unmittelbarer der Effekt, desto massiver positionieren sich  die Bürger*innen. Sie fordern nicht nur Gehör, sondern immer öfter auch das Recht mitzugestalten.

Und so kommt es darauf an, Bürgern, Projektverantwortlichen (Projekttreibern) und der Greifbarkeit des Projektes in der Kommunikation Rechnung zu tragen.

Wie dies gelingen kann, zeigt das zweitägige Seminar an der SDL Thierhaupten (02.-03.08.2022). Neben den Projektklassen werden auch die Kommunikationskanäle besprochen und zu den unterschiedlichen Projekten eine Zuordnung entwickelt. Die Anmeldung bitte direkt über www.sdl-thierhaupten.de

Viele Kommunalverwaltungen sehen sich einer seltsamen Situation gegenüber. Die Zusammenarbeit in den Abteilungen, zwischen den Mitarbeiter*innen und den Chef*innen funktioniert nicht mehr reibungslos. Was ist geschehen?

Corona hat die Bürger*innen – aber auch die Verwaltungsleute – schwer getroffen. Nicht nur die Gefahr einer Ansteckung war das Problem, sondern eine innere Haltung, die über fast zwei Jahre entstanden ist: Kann ich dem anderen noch trauen? Ist das Gegenüber am Schreibtisch sorglos, übermütig, hysterisch, eventuell sogar schon Virusträger*in? Diese Haltung hat die Menschen einander entfermdet. Einige „durften“ ins Homeoffice, andere mussten in der Verwaltung bleiben, weil eben bestimmte Tätigkeiten nicht von zuhause aus durchgeführt werden konnten.

Die Effekte dieser „Ungleichbehandlung“ sind Misstrauen, Neid, Unverständnis und die Erkenntnis, dass man die Person, mit der man über lange Zeit ganz selbstverständlich zusammengearbeitet hatte, eigentlich gar nicht kennt.
Dazu kam die Wahl, die viele neue Bürgermeister*innen und Landrät*innen in die Chefsessel hob. Da waren sie dann – die Neulinge, die sich mit der größten Zäsur, die Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg ereilte, auseinandersetzen mussten.

So kamen die Neuen gar nicht erst in die Gemeinschaft der Verwaltung. Und die Alten haben sich verloren. Was tun? Es ist dringend nötig, diese Wunden zu heilen. Die Mitarbeiter*innen brauchen Zeit, um wieder zueinander zu finden. Und Zeit ist bei uns ein sehr rares Gut. Dennoch: JETZT müssen Teams wieder geeint werden. JETZT muss es einen Ausgleich für erlittene Irritationen geben.

Liebe Chefinnen, liebe Chefs: Investieren Sie in den Zusammenhalt und das gute Miteinander nicht nur innerhalb eines Rates, sondern auch innerhalb der Verwaltung. Denn ohne einen funktionierenden Verwaltungsapparat kann nichts durchgesetzt werden, was die Planer*innen gerne auf den Weg bringen würden.

Wir sind mit unserer gesamten Erfahrung und unserem Wissen zu Verwaltung und Teamstruktur für Sie da. Sprechen Sie mit uns – damit es in Ihrer Verwaltung gut vorwärts geht. Und schauen Sie ein paar Youtube-Filmchen an: Das System Rathaus (Achtung: Sie verlassen dann unsere Website und befinden sich auf Youtube. Ihre Daten können dort getrackt werden. Darauf haben wir leider keinen Einfluss)

In Neumarkt/ Opf. gibt es 1,5 Tage Videodreh mit Handy: Inhalte vorbereiten, Drehbuch festlegen, Drehen, Schneiden, Hochladen … Für tagesaktuelle Berichterstattung in der kommunalen Öffentlichkeitsarbeit.
Termine:
28.03.-29.03.2022
27.04.-28.04.2022
17.10.-18.10.2022
Anbieter: Schule der Dorf- und Landentwicklung Plankstetten. Kosten: 280,00 Euro inkl. Übernachtung und Verpflegung; Referenten: Gisela Goblirsch & Bernd Betz

Anmeldung hier: SDL im Kloster Plankstetten

2022 ist da. Doch leider ist noch kein Ende der Einschränkungen in Sicht. Wir werden also weiterhin in unseren Räumen keine Seminare mit mehr als 4 Teilnehmer*innen abhalten können, da die Abstände nicht einzuhalten sind. Solche Teilnehmerzahlen hätten jedoch negative Auswirkung auf unsere Preisgestaltung. Deshalb werden wir in unseren Räumen bis auf Weiteres keine Angebote durchführen.
Die Trainings und Seminare finden daher im Jahr 2022 ausschließlich über andere Bildungsanbieter statt. Die Bayerische Verwaltungsschule führt die Lehrgänge „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ sowie „Kommunales Marketing online“ durch. In den Schulen der Dorf und Landentwicklung in Thierhaupten und Plankstetten laufen die Seminare für Verwaltung und Mandatsträger unvermindert weiter.

Unsere Angbeote sind dennoch zu buchen: allerdings nur für feste, gemeinsam buchende Gruppen (bis zu 8 Personen) oder als Inhouse-Varianten. Fragen Sie uns. Wir finden eine Lösung für Ihre Wünsche!

In unseren Räumlichkeiten gilt die 2G-Regel. Wir bitten Sie um zusätzliche Schnelltests. Sollten Sie keine Tests zur Verfügung haben, bieten wir Ihnen einen Test hier vor Ort an.

Das alte Jahr häutet sich und heraus kommt ein neues. Ein Jahr, das hoffentlich zu weniger (geistigem und seelischem) Abstand führen wird. Ein Jahr, das die Zusammenarbeit und das Zusammenleben in „gedeihlicher Form“, wie es so schön heißt, möglich macht. Wir alle hätten uns ein weniger stressiges, weniger distanziertes, dafür eher unbeschwerteres Jahr gewünscht, als das, was wir durchlebt haben.
Und wir haben es dennoch geschafft, unsere Arbeit erledigt, uns so gut es geht an Regeln und Abstand gehalten.

Und weil alle Geschäftskontakte von pr-competence, alle Mit- und Zuarbeiter, alle Kundinnen und Kunden, alle Helferinnen und Unterstützer so sorgsam und verantwortungsvoll gehandelt haben, werden wir uns 2022 gesund wiedersehen. Dafür möchte ich Ihnen danken und uns alle dafür loben. Manches war nicht leicht, aber wir haben immer Lösungen gefunden, die tragfähig waren und noch sind.

Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr und freue mich auf weitere Zusammenarbeit in 2022.
Ihre
Gisela Goblirsch

Manchmal sind es Teilnehmer*innen in Kursen, die einer Dozentin einen anderen Blick auf das Thema eröffnen. Bei einem Seminar im September 2021 hat Peter aus Erlangen statt eines Feedbacks folgenden Film fabriziert. Vielen Dank an Peter und an den ganzen Kurs „Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“. Es hat mir große Freude gemacht, mit euch zu arbeiten!
Hier geht´s zum Film:

(Achtung: Sie verlassen unsere Website! youtube verfolgt (tracking) Ihre IP-Adresse und Ihr Nutzungsverhalten im Netz. pr-competence hat darauf keinen Einfluss.) Link zum Film

Mit Rezensionen ist das so eine Sache. Selten beinhalten sie wirklich eine fundierte Sicht auf das Thema, das einem am Herzen liegt.

Aber hier bin ich auf eine Rezension gestoßen, die es Wert ist, geteilt zu werden. Weil sie so sorgfältig ist. Natürlich bin ich ziemlich irritiert, wenn eines meiner Bücher mit dem Wort „esoterisch“ in Verbindung gebracht wird. (Für diejenigen, die mich nicht kennen: Ich bin so esoterisch wie ein Stiegenhaus) – aber egal. Ich eben überzeugt, dass jeder aus einem Buch soviele Gedanken mitnehmen können muss, wie er möchte. Insofern unterdrücke ich meine Panik und freue mich einfach, dass ein Profi dieses Stück Umsetzung systemischer Gedanken in das Texten so ausführlich besprechen wollte. Danke an Rainer Böttchers, auf dessen Text ich hier gerne verlinke:

Das neue Buch ist fertig. 300 Seiten geballte PR für 39,95 €. Es wird voraussichtlich im Oktober 2021 bei Haufe erscheinen. Es ergänzt und ersetzt die bisherigen beiden Bücher „Medienarbeit“ und „Bürgerdialog“, die 2016 im Verlag Dr. Hooffacker erschienen sind. Beide Bücher sind vergriffen und werden nicht mehr aufgelegt.

Das neue Werk geht ganz explizit auf Social Media-Nutzung und auf die Einrichtung einer schlagkräftigen Pressestelle in den Kommunen und kommunalen Betrieben ein. Außerdem gibt es eine Vertiefung der Textmodelle, die 2017 bei Springer SV (Gebrauchstexte schreiben) erschienen sind. Auch die rechtlichen Seiten der Kommunikation werden angerissen. Duotone (München) hat dazu neue und aussagekräftige Grafiken geschaffen. Vorbestellungen sind möglich. Schreiben Sie einfach eine Mail an training(at)pr-competence.de

Wie kommt mein (kommunales) Thema ins Radio? Dazu gibt es in der Wissens-Theke von pr-competence einen neuen Podcast – abgespeichert als Video mp4 – also etwas ungewöhnlich. Ich unterhalte mich mit Angelika Schneiderat vom BR (Studio Augsburg). Das ganze dauert etwa 30 Minuten. Hier geht´s zu youtube

Zusammen mit der Bayerischen Verwaltungsschule findet dieses Grundlagenseminar zum kommunalen Marketing ein bis zweimal jährlich in Holzhausen am Ammersee statt.

Das Seminar (2,5 Tage) richtet sich an VerwaltungsmitarbeiterInnen, die im Stadtmarketing, im Tourismus- und Kulturmarketing oder in ähnlichen Positionen eingesetzt sind. Sie erhalten alle wesentlichen Grundlagen, um kommunale Themen und Angebote an das jeweilige Zielpublikum abzugeben.

Dieses Seminar ist die Basis für einen Lehrgang, der unter anderem auch Werbung, online-Werbung, Arbeitgeberattraktivität, online-Recht, Videoproduktion und vieles mehr beinhaltet.

Im Lehrgang bieten wir auch einen Workshop zum Aufbau einer Marketing-Kampagne an. Diesen Workshop können Sie bei pr-competence auch als inhouse-Variante buchen. In diesen zwei Tagen entwickeln Sie mit Ihrem Team und und gemeinsam schlagkräftige Kampagnen lokal, regional oder überregional.
Sprechen Sie uns an!

Termine 2022

09.-11. März (Grundlagen des kommunalen Marketing)
24.-26. Oktober (Planung einer Marketing-Kampagne)

Veranstalter: Bayerische Verwaltungsschule BVS
Anmeldelink

Inhouseanfragen an training(at)pr-competence.de

Aufgenommen wurde es als Webinar anlässlich „100 Jahre BVS“ Das Interview geht einigen Fragen nach.
Hier geht´s zum Video auf youtube
Hier geht´s zum Videos bei der BVS

Unter anderem:
Warum müssen Kommunen mit den Bürgern Kontakt halten?

1) Weil sich die Rolle der Verwaltung ändert. Es existieren leider ziemlich viele Zerrbilder in der Öffentlichkeit. Bürger machen keinen Unterscheid mehr zwischen politischer Ebene und Verwaltung. Das ist gefährlich. Für alle Beteiligten. Außerdem ist es ein Irrweg von „Kunden“ zu reden“.
Bürger sind der eigentliche Souverän und kein „Kunde“ einer Verwaltung. Nur gemeinsam können sinnvolle Regeln aufgestellt und eingehalten werden. Jeder Erfolg in der kommunalen Entwicklung, ist in irgendeiner Form Ausdruck des Bürgerwillens.


2) Weil ein völlig überzogenes Anspruchsdenken der Bürger entstanden ist. Bürger*innen haben Rechte, aber sie wissen oft nicht, wo diese Rechte enden und wo ihre Verantwortung beginnt. Die Folge ist: Verwaltungen leiden. Außerdem haben Bürger Vertrauen verloren, weil sie viel zu wenig über Verwaltung wissen. So entsteht der viel zitierte Dunning-Kruger-Effekt: Je weniger ich weiß, desto ungenierter stelle ich Behauptungen auf.

3) Kommunen müssen informieren (Informationspflicht)Kommunen sind ihren Bürgern Rechenschaft schuldig. Sie müssen mit Geld ordnungsgemäß und mit Augenmaß umgehen. Aber die Themen, die bewältigt werden müssen sind umfangreich und nicht so simpel, als dass es leicht wäre, alle Aspekte zu kommunizieren. Dennoch: Die Bürger müssen wissen, wofür was genau gemacht wird. Kommunen müssen ihre Arbeit kommunizieren – möglichst verständlich.

Wieso gibt es Verwaltungen, die hervorragend funktionieren? Und wo hakt es bei denjenigen, die ständig wechselnde MitarbeiterInnen beschäftigen?

Vielleicht liegt es an der einen oder anderen Stufe der Systemprinzipien, die einmal eingehalten und beachtet werden – das andere mal nicht. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen:

Hier geht´s zum 7. und letzten Video der Reihe für BürgermeisterInnen und VerwaltungsleiterInnen https://www.youtube.com/watch?v=Mr1OAAoo_GE

Die ganze Reihe finden Sie bei Youtube. Suchen Sie „Systemprinzipien“ und „Gisela Goblirsch“

Verwaltungen und Stadt- bzw. Gemeinderäte sind komplexe Systeme, in denen Menschen auf Struktur treffen. wie geht es den Personen dabei und was können sie tun, um ihre Lage zu verbessern, falls dies nötig ist?

Zunächst muss man etwas über Systeme wissen. Wie funktionieren sie und warum funktionieren sie so? Die Systemprinzipien von Prof. Matthuias Varga von Kibéd haben wir auf die Verwaltungen und politischen Gremien umgesetzt.

Entstanden ist eine Videoreihe, die bis November 2020 komplett auf youtube eingespeist wird. Bei Bedarf: einfach den Kanal „pr-competence“ abonnieren.

Unsere Gesellschaft krankt daran, dass jeder Einzelne für sich der Meinung ist, er / sie wisse genau, was „alle anderen“ denken, meinen oder wollen. Besonders schwierig ist diese Vor-Annahme bei Kommunen mit heterogener Zusammensetzung. Die noch junge Stadt Waldkraiburg mit ihren über 100 ansässigen Nationalitäten macht sich gerade auf, Gemeinschaft herzustellen – in einer Zeit in der „alte Gruppen“ auseinanderfallen und das Ehrenamt keinen Nachwuchs findet. Die Corona-Zeit erschwert zusätzlich das WIR-Gefühl.

Das Moderatorinnen-Duo Gisela Goblirsch (im Bild rechts) und Kathrin Leppla begleitete den Prozess. Hier ein Presseauszug (Erika Fischer, OBV) am 24. Juni:

„Wir werden jetzt Diskussionsstoff für viele Jahre haben“, prophezeite Bürgermeister Robert Pötzsch schon in seinen einleitenden Worten. „Die Idee, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, leider ausgelöst durch die Anschlagsserie, macht Sinn. Jedes Jahr verlassen etwa 2000 Personen unsere Stadt, aber auch 2000 neue und damit 2000 neue Sichtweisen kommen wieder dazu.“ In Waldkraiburg mit inzwischen mehr als 100 Nationalitäten gebe es zwar vielfältige Treffen, Veranstaltungen und Aktionen. Doch um dies alles auf die Reihe zu bringen und Gemeinschaft gestalten zu helfen, führten die beiden Moderatorinnen Katrin Leppla aus Wien und Gisela Goblirsch aus München durch die Nachmittage.

Hier gehe es nicht darum, Arbeitseinsätze zu planen, sondern eigene Ansichten einzubringen, „zu erzählen, was für mich persönlich Gemeinschaft ausmacht“, meinte Gisela Goblirsch. „Gedanken sind wie Geschenke. Sie werden in den Gruppen ausgetauscht“, behauptete zu Recht Karin Leppla…“

Mehr dazu hier…

Wer eine Kommune führt hat oftmals wenig Möglichkeit zum Gedankenaustausch jenseits von Verwaltung, Gemeinde-/Stadtrat oder Partei. Wie geht man mit schwierigen Situationen im Rat oder beim Personal um? Wie kann man zu zielsicherer Abreit zurückfinden, wenn etwas schiefläuft? Wie funktioniert eigentlich eine Verwaltung im Zusammenschluss mit dem Entscheidergremium?

Unsere Coaches und Fachberater können Ihnen Impulse geben, Veränderungen anzustoßen. Gemeinsam mit Ihnen – unter Achtung der Vertraulichkeit – finden wir tragfähige Lösungen.

Mehr dazu finden Sie auf Youtube. ((Achtung: auf Youtube können Ihre Daten nachverfolgt oder gesammelt werden (Stichwort tracking). pr-competence hat darauf keinen Einfluss.)) Hier finden Sie einige aktuelle Videos für Bürgermeister und Verwaltungen.

Wir sind für Sie da, wenn Sie Begleitung und Coaching wünschen. Außerdem moderieren wir Klausuren, führen Teams zusammen und begleiten Veränderungen.
Sprechen Sie uns an:
direkt: goblirsch(at)pr-competence.de
oder das Büro: training(at)pr-competence.de

Zusammen mit den Schulen der Dorf- und Landentwicklung (SDL) in Thierhaupten und Plankstetten – das sind die Kommunalforen für den ländlichen Raum – bietet Gisela Goblirsch im Juni und Juli ein Tagesseminar für neugewählte Bürgermeister*innen.

Bei „Meine Rolle als Rathaus-Chef“ und „Gute Moderation im Gemeinderat“ geht es um die Rolle, die der/die neue Chef*in einnehmen kann. Welchen Stellenwert haben für Sie der Rat, die Mitarbeiter in der Verwaltung, die Systeme, in denen Sie ab jetzt agieren? Wer verdient Vertrauen und warum? Und wie können Sie schnell und effizient die neue Rolle erlernen…

Mehr dazu hier im Youtube-Video

Wir haben einen neuen Schulungsteaser zu unserem Lehrgang für Kommunales Marketing (online) Sie finden ihn hier. Link auf youtube.

Der Lehrgang wendet sich an Kommunen, die entweder im Tourismus stark auf dem Markt vertreten sind oder aber beispielsweise ein Stadtmarketing oder ein Regionales Marketing auf die Beine stellen wollen. Sie erhalten in diesem Lehrgang die Grundlagen zu gutem Marketing sowie in einzelnen Fachmodulen das wichtige Wissen zu:

  • Arbeitgebermarketing
    Online-Werbung
    Nutzung von Videos und Apps
    Rechtliche Grundlagen zum Online-Marketing
    Nutzung von social media
    Influencer-Marketing
    Einbindung der Kommunalen Website ins Marketing u.v.m.

Der Lehrgang endet mit einem Praxismodul, in dem Sie eine Marketingkampagne planen.

Warum Bürgerdialoge so wichtig sind? Warum es keinen Sinn macht, Bürger*innen in Workshops „auf den richtigen Weg“ bringen zu wollen? Ganz einfach: Weil Gespräch auf Augenhöhe ein Grundsatz der Achtung und des gegenseitigen Respekts ist.

Deswegen braucht es neue Wege, um die Bevölkerung nicht „mitzunehmen“, sondern sie zu Wort kommen zu lassen und selbst erstaunt festzustellen, dass da ein neues Denken Raum greift.

Hier (auf youtube) finden Sie ein paar Gedanken dazu.

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